Elektrophysikalische Mauertrockenlegung und Mauerentfeuchtung sowie Schimmelbeseitigung im Raum Hannover durch ibs Ingenieur-Büro Schinke, Hameln

Mauertrockenlegung & Schimmelpilzbeseitigung  

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Sanierputz

Unter Sanierputzen werden Putze verstanden, die das feuchte Mauerwerk darin unter-
stützen sollen, die Feuchtigkeit zur Wandinnenseite abzugeben. Dabei soll das austretende Salz in den Poren des relativ grobkörnigen Putzes auskristallisieren. Dann sollte dieser mehrschichtig aufgebaut werden.

Wenn es sich um einen einschichtigen Putz handelt, muss dieser so dicht sein, dass nur noch der Wasserdampf durch den Putz geleitet wird, wodurch das Salz im Mauerwerk aus-
kristallisieren muss. Die sog. Sanierputze werden fast alle nach WTA zertifiziert. Sie haben alle einen erheblichen Kunststoffanteil und sind daher nicht mehr als "natürliche Baustoffe" zu bezeichnen.

In den Anfängen waren die Sanierputze dreischichtig aufgebaut. Auf der Wand wurde nach einem Vorspritzer aus Zementputz ein grobes Material aufgebracht, in dem das Salz aus-
kristallisieren sollte. Es gab eine mittelkörnige Schicht, die als Sicherheitspuffer diente, und darüber wurde dann ein feinkörniger Putz hergestellt, der nur den Wasserdampf durchleiten sollte.

Da jede Putzschicht mindestens 1,5 bis 2 cm dick sein muss, ergab sich damit eine Schichtdichte von 5 bis 6 cm. Aufgrund des großen Material- und Verarbeitungsanteils waren diese Putze sehr teuer, aber auch sicher. Zur Reduzierung der Kosten versucht man jetzt, die Sanierputze immer mehr als einschichtigen Putz anzuwenden. Dadurch erhöht sich aber die Gefahr, dass solche Putze eine wesentlich verringerte Lebensdauer haben.

Konnte man den zuvor erwähnten dreischichtigen Putzen bei normalen Feuchtebelas-
tungen Lebensdauern von 15 Jahren und mehr zubilligen, so werden die einschichtigen Putze eine wesentlich verringerte Lebensdauer haben, so dass sie evtl. nur bis zum Ende der Gewährleistungsfrist ihren "Dienst" erfüllen.

Bei solchen Putzen handelt es sich also immer um Putze mit einer endlichen Lebensdauer, die je nach Wasser- und Salzanfall immer wieder neu aufgebracht werden müssen. In altem Mauerwerk sind oftmals Mikroben u. ä. enthalten, die regelrecht darauf warten, dass ihnen neues "Futter" in Form von organischen Chemiestoffen geliefert wird. In solchen Fällen ist die Gefahr, dass der Sanierputz zerstört wird, relativ hoch. In diesem Fall müs-
sen auf jeden Fall Putze mit anorganischen chemischen Bestandteilen gewählt werden.

Die Ausdunstung von Chemie u. ä. ist aber unter Beachtung strenger Umweltkriterien ebenfalls als Risiko zu betrachten. Wenn es ein Bauherr mit der Sanierung seines Hauses nicht eilig hat, so kann er auf einen teuren Sanier- oder Entfeuchtungsputz verzichten, wenn er nach einer erfolgreichen Entfeuchtung durch das elektrophysikalische Verfahren ggfs. eine Salzvorbehandlung durchführt und dann mit einem normalen preisgünstigen Innenputz (außer Gips) die Wände verputzt oder rappt.

Die Alternative zu Sanierputzen sind mineralische Entfeuchtungsputze, die kaum oder keinerlei "Chemie" enthalten und nur durch ihren Körnungsaufbau wirken sollen. Wenn Sie dazu mehr wissen wollen klicken Sie auf "Entfeuchtungsputz".

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