Elektrophysikalische Mauertrockenlegung und Mauerentfeuchtung sowie Schimmelbeseitigung im Raum Hannover durch ibs Ingenieur-Büro Schinke, Hameln

Mauertrockenlegung & Schimmelpilzbeseitigung  

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Kapillarwirkung oder Kapillareffekt oder Kapillarität

Zur Erläuterung des Begriffes wird auf www.wikipedia.de auf den Begriff "Kapillarität" Absatz "Bauwesen" verwiesen. Die dort verwendete Formel, mit der die Steighöhe des Wassers berechnet werden kann, gilt nur für sehr "junges" Mauerwerk, in dem noch keine Salze eingelagert sind.

Die Kapillaren in einem Mauerwerk stellen, insbesondere über die Mörtelfugen, ein ver-
netztes System dar, das aus Röhrchen, die dünner als ein Haar sind, besteht. Je dünner die Kapillaren sind, desto schneller steigt das Wasser nach oben.

Die Kapillarwirkung wird dadurch erzeugt, dass das Wasser im Boden, der an den Außen-
mauern anliegt, z. B. Huminsäure enthält und dass durch die jahrzehntelange Durchfeuch-
tung des Mauerwerks auch Salze aus den Steinen, insbesondere aber aus dem Mörtel ge-
löst worden sind. Früher handelte es sich dabei fast immer um gelöschten Kalk oder Trasskalk.

In den Kapillaren ist also kein reines destilliertes Wasser vorhanden, sondern eine elek-
trisch leitfähige Sole, das ist ein Salzwassergemisch. Die Salzionen lagern sich nach dem Prinzip der Kohäsion wie Dominosteine dicht an dicht an den Kapillarwandungen ab. Nach der sogenannten Brownschen Molekularbewegung, die auch als Molekulare Ratsche bezeichnet wird, findet durch eine sogenannte Nanomaschine aufgrund der Wärme und weiterer vielfältiger physikalischer Einflüsse, die auch wetterbedingt sind, eine nach oben gerichtete Bewegung des Wassers statt.

Somit findet in einer alten feuchten Wand unaufhörlich ein Anstieg der Feuchtigkeit nach oben statt. Aufgrund des Salzgehaltes in den Kapillaren kann das Wasser in feuchten Wänden mehrere Meter hoch steigen. Dagegen kann das Wasser in neuen Wänden, in denen noch keine Salze gelöst sind, z.B. nach einer Überflutung des Raumes, die Feuch-
tigkeit nur weniger als 1 m hoch über den Wasserspiegel steigen. Siehe dazu auch in www.wikipedia.de, unter den Begriffen "Brownsche Bewegung" und "Molekulare Ratsche".

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